Arduino Analogeingang
Der Analogeingang eines Arduino kann Spannungen von 0V bis zur Referenzspannung
Voraussetzung für die Berechnung ist, dass der Betrag der maximalen positiven und negativen Eingangsspannung größer als die Referenzspannung (d.h. die zugeführte Spannung) sein muss.
Berechnung
Nach Knotenregel gilt
Beispiele
Es sollen Spannungen von
Wir wählen
Andere Beispiele:
Umin=-5V, Umax=+5V, Uref=4,096V, R2=100k => R1=22,07k, R3=18,02k
Umin=-5V, Umax=+5V, Uref=1,1V => R1=100k, R2=28,2k, R3=22k
Es ergeben sich dabei häufig "krumme" Widerstandswerte.
Vereinfachung
Die Eingangsspannung ist ein ganzzahliges Vielfaches der Referenzspannung:
Wir wählen R_2 und berechnen R_1 und R_3
Damit brauchen wir nicht mehrere "krumme" Widerstände, sondern können die Aufgabe auch mit einem Widerstandswert erreichen. Dazu brauchen wir
Wir wählen und berechnen und
Hier brauchen wir ebenfalls
| n | oder | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2 | oder | ||||||
| 3 | oder | ||||||
| 4 | oder | ||||||
| 5 | oder |
Vor- und Nachteile
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Die Schaltung ist extrem einfach und kann einfache Messsaufgaben schnell erledigen.
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Durch die Verwendung gleicher Widerstände ist die Beschaffung vereinfacht und die Genauigkeit nur von der Toleranz der Widerstände und nicht zusätzlich von der Realisierung der genauen Werte durch Zusammenschaltung verschiedener Widerstände abhängig.
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Zur Messung und zum Abgleich muss nur der genaue Wert der Referenzspannung bekannt oder gemessen werden.
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Es können nur höhere Spannungen als die Referenzspannung gemessen werden. Bei kleineren Spannungen braucht es doch einen Vorverstärker.
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Auch wenn der Analogeingang eines Arduinos (oder auch anderer Microcontroller bzw. Analog-Digital-Wandler) sehr hochohmig sein mag, so müssen doch bei der Messung Kapazitäten umgeladen werden. Daher verlangt die Dokumentation des Arduino eine Impedanz der Spannungsquelle von maximal
. Der Spannungsteiler muss also relativ niederohmig ausgelegt werden.





